Experten-Tipps für internes Community Management

von Julia Wieland (Gastbeitrag), , 0 Kommentare

Mit Yammer haben wir ein so genanntes „Enterprise Social Network“ (ESN) bei SMA eingeführt. Damit nutzen wir neben E-Mail, Chat und Telefon nun auch Communities für den internen Austausch über berufliche Themen.
Das Tool hat riesiges Potenzial, birgt aber auch einige Herausforderungen. Ein Workshop mit unseren Yammer-Admins und Community Managerin Katharina Krentz von Bosch hat zusätzliches Potenzial für lebendige Communities aufgedeckt.

Tips for Internal Communication by Katharina Krentz (Bosch)

Warum ein Enterprise Social Network für SMA?

Wir arbeiten in einer globalen Organisation mit hochspezialisierten, funktionalen Einheiten. Oft erschweren die organisatorischen, räumlichen und zeitlichen Grenzen den Wissensaustausch und den Austausch über Aktivitäten. Das geflügelte Wort von „wenn das Unternehmen X wüsste, was es alles weiß…“ gilt –auch für uns. Ein guter und schneller Erfahrungs- und Wissensaustausch ist für uns unerlässlich, um aktuellen und künftigen Herausforderungen zu begegnen. Das bündelt sich in dem Begriff „community-based-collaboration“.

Why is Yammer so good for your organization? Explainer Video

Wie sind wir vorgegangen?

Zunächst haben wir Yammer für alle freigeschaltet. Dort hat sich schnell ein Kern von Enthusiasten um unser Office-365-Team gebildet, die fleißig themenspezifische Gruppen/Communities) gegründet haben. Wir haben dabei bewusst auf Eigenmotivation gesetzt, um die begeisterten „Early Mover“ zu finden. So hatten wir in kurzer Zeit viele aktive Gruppen.

Was haben wir gelernt?

Katharina Krentz (Bosch) ist nicht nur im Bundesverband der Community Manager aktiv und als WOL (Working Out Loud)-Botschafterin bekannt, sondern auch Rollenvorbild für community-based-collaboration.

Obwohl viele Mitarbeiter Erfahrung mit Facebook und Co. haben, heißt das nicht automatisch, dass eine interne Community von alleine läuft. Im Gegenteil: Gerade intern braucht es Zeit, Ermutigung, positives Vorleben, um Communities zum Leben zu erwecken.
Hier haben wir viel kreativen Input in einem Workshop mit Katharina Krentz, Community Managerin von Bosch, bekommen:
Der Zweck einer Community kann vielfältiger sein als wir dachten: Communities of Practice (CoP), die den offenen Austausch zu bestimmten Themen und Arbeitsfeldern fördern, sind sicherlich am Häufigsten. Es kann aber auch Yammer-Gruppen geben, in denen es eher um einen Info-Kanal geht. Das erfordert jeweils anderes Community Management. Darum müssen wir Community Manager im Vorfeld den Zweck klar definieren und wissen, mit welchen Regeln und welchem Rahmen wir unterstützen können.
Und wir brauchen den Austausch der Community Manager, um uns gegenseitig zu helfen und die vielfältigen Rollen und Herausforderungen gemeinsam zu bewältigen. Am Ende sind wir Rollenvorbilder für community-based-collaboration.

Unser Fazit?

Wir sind stolz auf unser Yammer-Netzwerk und auf die vielen lebendigen Gruppen. Dank Katharina werden wir Yammer nun mit noch mehr Elan und mehr Fokus mit lebendigen und vielfältigen Communities besiedeln und so daran mitwirken, dass wir SMAler*innen über alle Grenzen hinweg zusammenarbeiten und lernen.

Vielen Dank, Katharina, für den Erkenntnis- und Spaß-reichen Tag!

 

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