Vorläufiges Ergebnis 2019: Wir sind auf dem richtigen Weg

Beim Capital Markets Day haben wir heute Analysten, Investoren und Medienvertretern die vorläufigen Geschäftszahlen für 2019, die Positionierung der SMA und unseren Ausblick für 2020 präsentiert. SMA hat im vergangenen Jahr erstmals mehr als zehn Gigawatt Wechselrichter-Leistung verkauft und den Umsatz und das Ergebnis deutlich verbessert. Die Zahlen zeigen, dass die von uns nach dem schwierigen Jahr 2018 eingeführten Maßnahmen zur Kostensenkung und Umsatzsteigerung erfolgreich waren. Diesen Weg werden wir 2020 fortsetzen.

Mit 11,4 Gigawatt haben wir im vergangenen Jahr 34 Prozent mehr Wechselrichter-Leistung verkauft als im Jahr davor. Die Leistung reicht aus, um schmutzigen Strom aus zehn Kohlemeilern durch klimafreundlichen Solarstrom zu ersetzen. Beim Umsatz haben wir mit voraussichtlich ca. 915 Millionen Euro unsere Prognose übertroffen, das vorläufige Ergebnis (EBITDA) liegt mit ca. 35 Millionen Euro innerhalb der Prognose. Auch beim EBIT haben wir uns verbessert, wenngleich es mit voraussichtlich ca. –11 Millionen Euro noch nicht positiv ist. Nach den sehr schlechten Zahlen von 2018 ist das, wie ich finde, eine enorme Leistung, an der alle SMA Kolleg*innen beteiligt waren. Durch ihren großen Einsatz haben wir 2019 in vielen Bereichen wichtige Meilensteine erreicht. So haben wir Verträge über die Lieferung von Batterie-Wechselrichtern mit einer Gesamtleistung von mehr als einem Gigawatt abgeschlossen, unser Portfolio im Bereich der Betriebsführungs- und Wartungsdienstleistungen für PV-Großanlagen um rund 30 Prozent auf 4,5 Gigawatt vergrößert und im Juni den größten Wechselrichter-Auftrag in der Geschichte von SMA erhalten. Die Auslieferung der 595 Medium Voltage Power Stations mit dem neuen Zentral-Wechselrichter Sunny Central UP an einen großen US-Versorger hat im dritten Quartal begonnen. Durch diesen und weitere Aufträge konnten wir unseren Marktanteil im wichtigen amerikanischen Markt steigern. Erfreulich ist aber auch, dass wir in mehreren neuen Märkten gut Fuß fassen konnten.

Umsatz und Ergebnis werden 2020 weiter steigen

Darauf wollen wir in diesem Jahr aufbauen, um weiter zu wachsen und unsere Profitabilität langfristig zu sichern. SMA ist sehr gut positioniert, um vom erwarteten Marktwachstum in Europa und Amerika zu profitieren und weitere Marktanteile hinzuzugewinnen. Und selbstverständlich werden wir auch unsere Positionierung in Zukunftsfeldern wie der Speicherintegration, der E-Mobilität und den digitalen Energiedienstleistungen weiter vorantreiben. Gleichzeitig werden wir unsere Kosten sehr genau im Auge behalten. 2019 haben wir unsere zu Anfang des Jahres gesetzten Einsparziele erreicht. Für 2020 haben wir uns vorgenommen, die Kosten durch zusätzliche Maßnahmen weiter zu senken. Deshalb prognostizieren mein Vorstandskollege Ulrich Hadding und ich für dieses Jahr eine weitere Verbesserung bei Umsatz und Ergebnis. Wir erwarten für 2020 ein Umsatzwachstum auf 1,0 Milliarden bis 1,1 Milliarden Euro und ein positives Ergebnis (EBITDA) von 50 Millionen bis 80 Millionen Euro.

Wir werden den Umbau zu einer nachhaltigen Energieversorgung mitgestalten

Auch über das laufende Jahr hinaus blicke ich optimistisch in die Zukunft, denn die fortschreitende Dezentralisierung und Digitalisierung der Energieversorgung bietet uns vielfältige Chancen. Immer mehr Menschen, Unternehmen und Regierungen weltweit möchten endlich wirksam gegen den Klimawandel vorgehen. Die Photovoltaik wird dabei eine zentrale Rolle spielen. Und SMA hat die Entwicklung der PV zu einer bedeutenden nachhaltigen und kostengünstigen Energiequelle von Anfang an entscheidend mit vorangetrieben. Wir werden von der gerade stattfindenden Marktkonsolidierung profitieren und unsere lange Erfahrung, unser Wissen und unsere Leidenschaft dafür nutzen, den Umbau zur dezentralen, digitalen und erneuerbaren Energieversorgung der Zukunft weltweit mitzugestalten.

 

2 Kommentare
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    Christian Küpers sagte:

    Schön, wenn man auf dem Weg zur Profitabilität weiter gekommen ist. Wenn man es allerdings nachhaltig nicht schafft, seine Abschreibungen zu verdienen, dann sollte man das doch als Problem ansehen, oder?
    Verbesserung hin oder her… irgendwann ist sonst das Kapital und die Geduld der Anleger aufgezehrt.

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  2. Avatar
    Willi sagte:

    Nach meiner Berechnung war der EBIT nur in einem einzigen Quartal zart positiv, im letzten Quartal hingegen wieder negativ.
    Und was ist eigentlich mit der Automatisierung und dem Outsourcing? Ausser Schlagworten habe ich da bislang nichts mehr von gesehen oder gehört.

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